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15.10.2007

Fat-Bob-Meeting 2011

Der etwas andere Bericht

Hallo Zusammen, ich möchte mich Euch mal kurz vorstellen. Mein Name ist Willi. Ich bin eine wunderschöne, dicke Hummel.
Wie Ihr alle sicherlich wisst, können alle Hummeln fliegen.
Physikalisch würde dies normalerweise gar nicht gehen, da wir zu unserer geringen Flügelspannweite von 0,7 cm/2 eigentlich ein viel zu hohes Gewicht von über 1,2 Gramm haben.
Da wir Hummeln aber keine Ahnung von Physik und Aerodynamik haben und das nicht wissen können, fliegen wir einfach drauf los....und siehe da es klappt.
Wenn ich diesen Selbstversuch am Anfang meiner Tage nicht auch unternommen hätte, könnte ich Euch von dem nun folgende Erlebnis nichts erzählen!! Vor ein paar Tagen habe ich einen ganz besonderen Geruch in meine hoch sensible Nase bekommen und bin diesem himmlischen Aroma einfach mal gefolgt. Dabei musste ich sogar mein Revier und meinen geliebten Garten am Rheinufer verlassen und bin einfach der Nase nach geflogen.
Es war ein faszinierendes Aroma, es roch für mich nach dem Himmel auf Erden, nach den Engeln und dem lieben Gott,.... es roch ... nach Balistol – Öl.
Wer in Gottes Namen lockt mit so einem sündigen Parfum.
Es war ein Biker, der seine Fat Bob mit Balistol-Öl einrieb und sie so zum Glänzen brachte. Es war genau 8:00 Uhr in der Früh und er war gerade dabei, die Ledersatteltaschen einzureiben, als ich mich auf seinen schwarzen Tank setzte und ihm interessiert über die Schulter schaute.
Es war ein seltenes Motorrad, bullig, breit, schwarz und...es hatte insgesamt 4 Lampen, wobei drei davon permanent leuchteten!!! Auf dem schwarzen Tank stand Harley Davidson, es war eine Fat „Road“ Bob!
Von dem tollen Geruch war ich schon richtig high, als ich plötzlich bemerkte, wie der Typ ein paar Plastiktüten in die Satteltaschen packte und sich mit einem dicken Kuss von der „Besten aller Ehefrauen,“ verabschiedete.
Neugierig wie ich nun mal bin, nutzte ich die Gelegenheit, um den Inhalt der Plastiktaschen zu untersuchen und habe dabei festgestellt, dass in den Tüten verschiedene Biker-Klamotten und Waschutensilien eingepackt waren.
Doch plötzlich wurde es stockdunkel um mich herum, hatte der Typ doch tatsächlich die Satteltaschen einfach zugeklappt und mich eingeschlossen!

Broooooaaaaaarrrrooooommmmm!!!
Mit einem ohrenbetäubenden Urknall wurde ich in eine noch viel größere Panik versetzt.
Was war das? Der ganze Inhalt der Satteltaschen fing an zu vibrieren. Er hatte seine Fat Bob angeworfen und ist mit einem Affenzahn losgefahren. Ich wurde in die letzte Ecke der Satteltasche gedrückt und konnte mich vor lauter Angst kaum noch bewegen. Doch der himmlische Geruch um mich herum, lies meine Angst so langsam schwinden!! Auf einmal kam ich so richtig ins Träumen, was vielleicht auch daran lag, dass mein Biker die Fat Bob abstellte, der Höllenlärm nun schlagartig verschwunden war und absolute Stille in meinem Gefängnis einkehrte.
Mein Biker ging in eine Bäckerei, wo er mit lautem Hallo begrüßt wurde. Ich schnupperte duftenden Kaffee und frische Mandelhörnchen!!!
Er war jedoch kaum ein paar Minuten weg, als sich plötzlich noch viel mehr Lärm und noch mehr Motorräder um mein Versteck versammelte.
Ohrenbetäubend, der echte Wahnsinn!!
Lauter schwarzgekleideten Typen klopften sich auf die Schultern und umarmten sich aufs herzlichste. Schlagwörter flogen hin und her:
„Penzl,...Screaming Eagle,...Vance & Hines,....Remus,....Dr. Jekill & Mr. Hyde,....KessTech,...!“
das musste auf jeden Fall etwas mit dem Krach zu tun haben, denn bei jedem der Namen wurde am Gasgriff gedreht und die Typen klopften sich noch kräftiger und anerkennender auf die Schultern.
Sie waren wie kleine Kinder, die stolz ihre ersten Rasseln vorführten.
So allmählich hatte ich mich aber an den Krach und das Getöse gewöhnt und wurde richtig neugierig, wo diese Typen mit Ihren Motorrädern eigentlich hin wollten!
Und so krass und furchteinflößend wie sie aussahen, waren sie doch eigentlich gar nicht! Die schienen eigentlich ganz nett zu sein. Dies konnte ich aus meinem Versteck heraus gut erkennen, denn in der Satteltasche war ein winziges Guckloch, aus dem ich meine Begleiteskorte genau beobachten konnte.
Nun gut, für mein Geschmack zu viele schwarz und zu viele Muskeln, hoffentlich waren die nicht auch noch aggressiv? Na warten wir`s mal ab!
Ich war echt gespannt, wo die Reise schlussendlich hingehen sollte??
Kaum kamen mir diese Gedanken, rief auch schon ein kräftiger, untersetzter Kerl mit Lederjacke: „Lasst uns endlich losfahren, sonst sind die Pottler noch vor uns beim Treffen am Edersee!!!!
Das musste also der Boss der ganzen Truppe sein. Ehrfurchtsvoll raunten sich die anderen zu: „ Beeilt Euch, der Jürgen will los, der hat bestimmt eine Wette mit den Anderen Laufen!“
12 Biker, also das dreckige Dutzend setzte sich mit Donnerhall in Bewegung
Aha, dachte ich mir, es geht also zum Edersee!!!!!
Der war mir zwar noch völlig unbekannt, aber den sollte ich ja nun bald kennen lernen.
Den einzigen Eder, den ich bisher kannte, war der Meister Eder, der von meinem Freund Pumuckel!!!

Die Fahrt war für mich der reinste Horror! Im Formationsflug ging es über die Landstraßen und Ortschaften, bis es plötzlich richtig leise um mich herum wurde. Wir standen am Straßenrand, hinter einem einzigen Bike, alle Anderen waren bereits außer Reichweite!
Mein Biker fragte seinen Vordermann: „ Hey Olli was ist los, was hängt Dir denn da aus dem Mund?“
„Mein Neopren-Halstuch ist mir fast weg geflogen und ich konnte es gerade noch mit den Zähnen festhalten, aber diese Aktion war mir für die restlichen 100 Kilometer dann doch zu weit!“
In wenigen Minuten hatten wir danach unsere Truppe wieder eingeholt und das dreckige Dutzend rollte weiter Richtung Edersee.
Mittlerweile konnte ich mir auch die Namen der Biker merken, obwohl es nicht immer einfach war, da die Jungs sich anscheinend immer mit dem Nachnamen ansprachen. So hieß der eine mczwo und in Wirklichkeit Franky, den Anderen nannten sie Black Jekill und der hieß mit Vornamen Karl-Heinz! Komisches Volk!!
Der nächste Zwischenfall lies nicht lange auf sich warten. Bei Mirko hatte sich eine Plastiktüte um die Fußraste gewickelt, die er bei der erstbesten Gelegenheit wieder loswerden wollte. Er steuerte deshalb die nächstbeste Ausbuchtung der Landstraße an und brachte sein Bike zum stehen. Karl-Heinz, der Hilsbereite, verließ sofort seinen angestammten Platz in der Mitte der Straße und wollte Mirko zu Hilfe eilen. Leider war Thomas, der Rechts neben ihm fuhr, noch im Weg, der daraufhin einen Ausflug in den Straßengraben machte und nur durch sein artistisches Fahrkönnen, seine Fatbob in der Senkrechten und dadurch auf zwei Rädern halten konnte. Mit zitternden Händen und Schweißperlen auf der Stirn schaute er ziemlich fassungslos zu uns herauf. Der Biker Elsi zeigte großes Erbarmen und schob Thomas wieder zurück auf die Straße, da er ohne fremde Hilfe nicht mehr aus dem tiefen Graben herausgekommen wäre. Dies schien Karl-Heinz hingegen nicht zu interessieren, da er sich vielmehr mit großem Interesse um die eingewickelte Fußraste von Mirko zu kümmern schien.
Elsis nagelneue Harleystiefel sahen nach dieser Aktion aus, als ob er den heimischen Garten umgepflügt hätte.

Von dem ganzen Vorfall hatte unser Road-Captain Jürgen allerdings nichts mitbekommen und hetzte deshalb weiter mit der ersten Hälfte der Truppe gen Edersee.
Nur Gunther und mczwo hatten das Fehlen von uns Nachzüglern bemerkt und hielten rechts am Straßenrand.
Trotz halsbrecherischem Tempo ist es uns bis Dillenburg, der ersten, angekündigten Rast nicht mehr gelungen, zu unserer Spitze aufzuschließen.
Warum gaben die Jungs da vorne nur so Vollgas? Wollten die wirklich die ERSTEN sein!!
Weit gefehlt, der Treffpunkt lag genau bei McDonalds und der Hunger schien ungeahnte Kräfte frei zusetzen, vor allem an der rechten Gashand.
Wo verdammt noch mal war der verflixte McDonald in dem Kaff zu finden???
Für unseren Road-Captain anscheinend kein Problem (wahrscheinlich kannte er jeden zwischen Flensburg und Passau!), allerdings für den Rest der Truppe schon.
Schlussendlich trafen sich alle am Bahnhof, da dieser hinreichen ausgeschildert war.
Böse Flachsereien musste sich der gute Jürgen von der restlichen Truppe dafür anhören.
Endlich waren wir da!!
Die Motoren der Moppeds waren kurzfristig nicht mehr zu hören, dafür aber Geschrei, Gelächter und wieder mal jede Menge Schulterklopfen.
Endlich hat mein Biker die Satteltaschen geöffnet und ich konnte an die frische Luft. Sofort bin ich Richtung Anmeldestelle geflogen und habe mich dort niedergelassen um die Neuankömmlinge zu begutachten.
Das Päärchen Obervogel, sicherlich auch in der Tierwelt zu Hause, hatten ihre leicht angestaubten Fat Bobs doch tatsächlich mit rosafarbenen Samttüchern geputzt und auf hochglanz poliert, bevor sie die Bikes unter riesigen rosa und hellblauen Kondomen versteckten. Manche Biker sind schon seltsam und gar nicht so, wie man sie sich eigentlich immer vorstellt!!
Was mir sofort aufgefallen war, ist die Tatsache, dass bei einigen Personen ein fast ehrfürchtiges Begrüßungszeremonial stattfand.
Es wurde eine Foren-Mutti begrüßt, die gar keine Brüste hatte!!
Ein Feuerteufel der keine Hörner, geschweige dann noch Haare auf dem Kopf hatte!!
Eine Fat-Bobberin, die sich als Päten-Tante outete, aber offensichtlich noch gar nicht so alt war!!
Ein Münchner Präsident, der als Schleppe, eine riesige Bayern-Stammtisch-Fahne von seinem Gefolge hinter sich hertragen lies!!
Eine quitschfidele Bikerin, mit sehr hoher Stimme, die auf einem orangenen Bike, über den Zeltplatz prominierte!!
Ein mczwo - unser Franky - der wegen seiner Nussecken von allen Bikern angehimmelt wurde.
Ein McLoud, der so gar nicht wie ein High-Länder aussah, aber immer eine Straßenkarte mit sich trug
Quitter, ein wandelndes Computer-Hirn, der Wikipedia und Google sicherlich locker in den Schatten stellen konnte und permanent von der Truppe über irgendetwas befragt wurde!!
Und zu guter Letzt eine majestätische Erscheinung, die von allen Beteiligten mit „Godfather Jörg“ angesprochen wurde!!
Tiefe Verbeugungen der gesamten Motorradjünger huldigte seinem Erscheinen.
Ich vermute mal, dass er der König und die vorab Aufgezählten, die geistigen Schöpfer oder zumindest die Ratsherren der ganzen Versammlung waren!!

Der Strom der Ankömmlinge nahm kein Ende und am Ende hatten doch tatsächlich knapp 230 Bikerinnen und Biker mit 178 Harleys auf dem Zeltgelände geparkt und ….eine rote BMW!!
Was war das denn? Der Fahrer der BMW wurde sofort zu niederen Diensten verdonnert und musste nach gestrenger Anleitung vom Feuerteufel Arne, bis in die späte Nacht das Holz zur Feuerstelle karren und dieses bis in den Morgengrauen immer wieder nachlegen.
Don Carlos, die südlichste Speerspitze des Rhein/Sieg-Stammtisches, baute doch tatsächlich für sich allein, ein zweistöckiges Luxuszelt auf, in dem man locker eine ganze Schulklasse hätte unterbringen können. Kleine Korrektur, er ließ doch tatsächlich ein zweistöckiges Luxuszelt aufbauen, in dem.....!!
Der gestrenge Road-Captain Jürgen war - je später der Abend wurde - immer freundlicher und lief doch tatsächlich mit einem Dauergrinsen über den Platz.
Lag es etwa an dem süßen Geruch, der ihn umgab? Es roch fast besser, wie mein Biker mit seinem Balistol-Öl!!
Meine wachsamen Augen war nicht entgangen, dass er sich das eine oder andere mal in der Region der niederländischen Fat Bober auf dem Campingplatz aufgehalten hat!! Gab es dort denn etwa was umsonst? Vor allem mit einem Papi -nicht sein regukärer Vater - hatte er es ganz schön Dicke!!
Allen schien das Essen geschmeckt zu haben, denn es wurden unzählige Getränke zum verdauen der Speisen nachgeschüttet.
Nur die Forenmutti war noch auf dem Gelände unterwegs und suchte verzweifelt nach etwas Vegetarischem, um seinen aufkommenden Hunger zu stillen. Wie böse Zungen anschließend behaupteten, wurden einige niedlichen Hasen gesichtet, die mit rotgeweinten Augen vor ihrem Bau saßen und nur unter großem Protest und unter Androhung einer Tracht Prügel, ihren Vorrat an Mörchen an ihn rausgegeben hatten.
Im Zelt war mittlerweile die Hölle los und eine One-Man-Band heizte den Mädels und Jungs so richtig ein.
Zum Ende des ersten Tages hatten manche Biker einige Mühe ihre Stoffunterkunft zu finden und vor allem, den verdammten Reisverschluß des Zelteinganges zu öffnen.
Böse Zungen behaupten sogar, das der Eine oder Andere sein perfekt aufgebautes Zelt, an allen drei Tagen, nie von innen gesehen hat!
Ich hatte mein Quartier mittlerweile gewählt und war zu meinem neuen gut riechenden Beschützer Jürgen ins Zelt gekrochen und habe selig die restliche Nacht durch geschlafen.
Urplötzlich war der Samstag da und die lang ersehnte Ausfahrt stand an, die ich mir natürlich auf keinen Fall entgehen lassen wollte.
Noch völlig benebelt, habe ich meinen neuen Freund verlassen und war zu meinem Bike geflogen um in meinen geliebten Satteltaschen Zuflucht zu suchen.
Das leckere Frühstück konnte ich deshalb nicht so richtig genießen, da war ich aber nicht der Einzige!


Dann ging es los, die Maschinen wurden angeworfen und die große Bikeparade begann.
Gänsehaut pur bei den Teilnehmern und heftiges Flügelzittern bei mir, die Rundfahrt um den Edersee war dann doch aber der absolute Hammer.
Nur die kleine Ines war nicht ganz so gut drauf, denn sie musste sie sich doch tatsächlich entscheiden, die geile Tour mit zu fahren, oder sie aber gänzlich sausen zu lassen, um dafür der wartenden Weltpresse, die besten Filmaufnahmen der Bikerszene präsentieren zu können.
Da noch genügend Zeit bis zur planmäßigen Kaffeepause war, hatte Mick, der Berliner Baggerfahrer, mit seinen Begleitern, die kleine Ines noch zu einem schnellen Mittagessen überredet. Nur nach großem Zögern willigte sie daraufhin ein, denn sie hatte einfach Angst, die Mädels und Jungs zu verpassen.
Sie waren jedoch gerade erst bei der Vorspeise angelangt, als die Motorradgruppe an den staunenden Filmemachern vorbeizog und den Rastplatz mit Kaffee und Kuchen ansteuerte. Ines würdigte fortan ihren Begleitern keines Blickes mehr und fuhr der Biker-Truppe hinterher. Die Beweisaufnahmen für das Guinnes Buch der Rekorde waren somit im Eimer!
Keiner der Wartenden konnte doch mit einer so schnellen Runde der Truppe rechnen,... bis auf die Organisatoren, die bereits am frühen Morgen, die Tour abgefahren waren und die gefährlichen Straßeneinmündungen mit Blockern gesichert hatten!
Das nenne ich mal eine Organisation!!
An der großen Brücke haben sich nachher alle versammelt, um die obligatorischen Bilder machen zu können. Plötzlich hatte einer die Idee, in dem ausgetrockneten Bachbett ein Gruppenfoto zu schießen. ..und Ihr glaubt es nicht, wie Lemminge sind alle hintereinander hergelaufen und haben sich in Position geworfen.
Am Abend wurde es dann richtig laut, im Festzelt spielte eine Mega-Band, fantastische Mucke aus den Siebziger- und Achtzigerjahre. Das war der Hammer.
Auf der Tanzfläche und am Grill spielten sich die verrücktesten Szenen ab, ich kann Euch nicht berichten, wer dabei die besseren Verrenkungen gezeigt hat. Die Jungs am Grill, die sich Ihre Pfoten verbrannt haben oder die Tanzwütigen mit Ihren komischen Verrenkungen.
Auf jeden Fall waren es mal wieder die Rhein/Siegener, die durch ihre Einlagen, mal wieder maßgeblich zur Erheiterung beigetragen haben.
Die Hitze im Zelt wurde so langsam unerträglich, sodass ich mich entschloss, mal für ein paar Stündchen an die frische Luft zu gehen.
Anscheinend war es diesem Zustand zu verdanken, dass ich die weiteren Geschehnisse im Zelt nicht mehr verfolgen konnte und Euch dadurch nichts mehr darüber berichten kann.Die frische Abendluft tat mit richtig gut und froh gelaunt bin ich über den Zeltplatz geflogen und habe mich zu den Niederländischen Freunden gesellt, die alle super drauf waren und einander glückselig anstrahlten.

Ich entschloss mich, den Abend bei meinen neuen Freunden zu verbringen, die gutschmeckenden Rauchschwaden waren einfach zu verlockend!!Am frühen Morgen wurde ich unsanft geweckt und doch tatsächlich in ein verschwitztes T-shirt eingewickelt und in einer Gepäckrolle verstaut.
Mannomann, war das eng, ich bekam plötzlich wahnsinnige Platzangst.
Alle packten zusammen und schnürten ihre Utensilien auf ihre Moppeds. Warum gab es nur diese verdammte Hektik, kann man denn den Tag nicht gemütlicher angehen?
Aber ich verstand so langsam, die Biker wollten alle wieder heim und hatten bestimmt noch einige Hundert Kilometer vor sich , bevor sie ihren Heimathafen ansteuern konnten.
Nur ich war in einer holländischen Gepäckrolle verstaut und wusste nicht, wie ich mich jemals wieder daraus befreien sollte.
Mir blieb keine andere Wahl, ab mit der Truppe nach Holland!!
Papi führte den Clan an und alle anderen folgten ihm Richtung Niederländische Heimat.
Über den Rest der Reise kann ich Euch leider nichts berichten, da ich aufgrund meiner angeborenen Klaustrophobie das Bewustsein verlor und erst wieder in Holland - nach dem Auswickeln aus der Gepäckrolle – wieder zu mir kam.
Ja was soll ich sagen, ich habe genau 14 Tage gebraucht, bis ich wieder an meinen geliebten Rhein zurückgefunden habe, denn so lange war ich doch tatsächlich unterwegs.
Gefallen hat mir mein Ausflug aber auf jeden Fall und den Termin für das kommende Jahr habe ich mir in meinem Kalender bereits ganz dick angestrichen.
So ein MEGA-Erlebnis hatte ich in meinem ganzen, langen Hummelleben noch nicht mitgemacht.
Dafür einen herzlichen Dank an alle Beteiligten!!
Nur müsste ich mir zukünftig für die Rückfahrt ein geeigneteres Taxi besorgen, das mich wieder vor der eigenen Haustüre abliefert und nicht eines , dass mich unfreiwillig im Ausland aussetzt.Wir sehen uns am EDERSEE 2012!!


Text : Die Hummel Willi
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